350 Euro sind für diese lebensgefährliche Abkürzung ab sofort fällig

Lebensgefährlich und jetzt auch teuer

Immer mehr Verstöße - Polizei greift durch bei Schrankensündern

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Seit Montag
müssen Personen, die die Bahnschranken beim Bahnhof Burgwedel umlaufen, bis zu
350 Euro zahlen. Denn das ist eine Ordnungswidrigkeit.

 

Roberto
Ziemer vom Niendorfer Polizeikommissariat 24, berichtete dem Wochenblatt, dass
das Durchgreifen der Polizei unabdingbar wurde, weil die Zahl der Personen, die
die Schranken missachten – darunter viele Schüler – nicht zurückging. „Das
Problem muss dringend gelöst werden und wir werden dort jetzt täglich
Polizeibeamte einsetzen.” Seit der
Inbetriebnahme des zweiten Gleises in Schnelsen kam es immer häufiger vor, dass
Personen über die Schienen gingen; teilweise, weil sie wohl meinten, den
Metrobus 5 zu verpassen, teilweise wohl aus Gedankenlosigkeit.

Gefährlicher Leichtsinn sind das Umkurven der Schranken und das Gehen auf den Schienen ? oben eine Aufnahme der Überwachungskamera von Ende November. Deshalb hat die AKN im Dezember zwischen den Gleisen einen Zaun aufstelle lassen (Foto li.). Doch auch der wird einfach ignoriert.

Dabei
bringen sie sich und andere Menschen in große Gefahr. Nach Angaben der Polizei
mussten die AKN-Lokführer schon fünf Schnellbremsungen auslösen. Um das
„Hinüberlatschen” zu unterbinden, wurde zwischen den Gleisen ein Zaun
angebracht.

Nun sind
die vielen Schrankensünder „fällig”. Am Montagmorgen wurden 20 Personen
erwischt, die das Rotlicht oder die geschlossenen Schranken ignorierten, am
Dienstag gab es neben mündlichen Verwarnungen sogar acht Anzeigen a 350
Euro.  Außerdem versucht die Polizei,
Schrankensünder zu identifizieren, die von den Überwachungskameras bereits
aufgezeichnet wurden. bk

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