Hinschkoppel Die 4,5 Hektar stehen für Gewerbebetriebe zur Verfügung – nicht für den Wohnungsbau

Die vier in Niendorf

Gewerbeflächenentwicklungskonzept Teil 2

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Nach den
Gewerbezonen Lokstedt und Schnelsen geht es in Teil 2 unserer Serie nun um die
Niendorfer Potenziale für Gewerbeansiedlungen.

 

Vier der
elf benannten Gewerbezonen im Bezirk liegen in Niendorf. Zusammen sind sie 65
Hektar (ha) groß, im Einzelnen sind die Flächen aber sehr unterschiedlich.

Die
bekannteste Gewerbefläche Niendorfs ist die Hinschwiese (4,5 ha) am Garstedter
Weg. Sie befindet sich in privatem Besitz. Da die Koppel im
Siedlungsbeschränkungsbereich des Flughafens liegt, ist Wohnen hier nicht
denkbar; sie soll für die gewerbliche Nutzung langfristig erhalten bleiben,
heißt es im Konzept.

Nur wenig
größer (4,9 ha) ist das Gewerbegebiet Vierenkamp, dessen Planung 1990 aufgrund
der Nähe zu den Wohnhäusern am Rahweg/Sperlingsweg auf heftige Proteste stieß.
Aus dem gleichen Grund wie an der Hinschkoppel kommt hier nur eine gewerbliche
Nutzung in Betracht. Die brachliegenden Flächen sollen nun intensiv vermarktet
werden.

Krähenweg Der 1990 eröffnete Recyclinghof ist neben dem Einkaufscenter gegenüber das wohl bekannteste Unternehmen in diesem Gewerbegebiet

Rund um den
Krähenweg gibt es auf dem 12,8 ha großen Gebiet Handwerk, Gastro-Betriebe und
Büros sowie relativ viele Fremdnutzungen (Einzelhandel und Wohnen). 0,6 ha
liegen brach. Auf lange Sicht, so heißt es im Konzept, soll der Standort „die überwiegend
gewerbliche Nutzbarkeit ausschöpfen“. Akut bestünde noch kein Handlungsbedarf,
die langfristige Reduzierung der Einzelhandelsangebote im Nahversorgungssegment
sei jedoch anzustreben. Im letzten Teil unserer Serie wird es um Niendorfs
größte Gewerbezone im Bereich 
Nedderfeld/ Papenreye gehen. sun

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