Bei der offiziellen Übergabe Konstantin Ntatsios (Dachbauer), Jörg Wohlgemuth (Vorsitzender Germania Schnelsen, Dietmar Buschell (Mage Solar) und Frank Alster (Germania Schnelsen)

Jetzt gibt’s Strom vom Clubhausdach

Germania Schnelsen feiert Übergabe der gewonnenen Solar-Anlage

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Knapp 30 Gäste waren dabei, als die gesponserte Solarstromanlage
des TuS Germania Schnelsen  offiziell
übergeben wurde. Der Verein hatte im Sommer bei einer Aktion der Firma Mage Solar gewonnen.

 

Es war der Lohn für eine besonders engagierte Jugendarbeit,
den Germania Schnelsen jüngst entgegennahm. Bereits in den Sommerferien wurden
die Solarzellen auf dem Clubhaus im Königskinderweg in­stalliert. Jährlich
werden damit etwa 4000 Kilowattstunden Strom produziert. Das bedeute für
Germania Schnelsen nicht nur eine erhebliche Einsparung bei den Stromkos­ten,
sondern etwa zusätzliche 1000 Euro durch die Einspeisung des Stroms in das
öffentliche Netz.

Auf dem Flachdach des Schnelsener Clubhauses sind die Solarpanele installiert und lassen die Jugendkasse sprudeln

Die Ravensburger Firma Mage Solar schrieb die Aktion zur
Förderung des Nachwuchses in Vereinen aus. In jedem Bundesland konnte sich ein
Verein über eine Solarstromanlage freuen. Frank Alster, bei der Germania
zuständig für soziale Projekte in der Jugend, erklärt: „Von Aktionen zur
Gewaltprävention bis zu Fußballcamps für sozial benachteiligte Kinder sind wir
hier sehr engagiert.“

Auch die Jury von Mage Solar konnte Alster mit seiner
Bewerbung überzeugen. Alle Einnahmen durch die Anlage sollen „zielgerichtet der
Schnelsener Fußballjugend zu Gute kommen“, so Alster. Natürlich ist die
Begeisterung bei den Verantwortlichen von Germania Schnelsen groß. Jörg
Wohlgemuth, erster Vorsitzender, war allerdings auch überrascht, dass ein
derartiges Projekt so „aus der Erde gestampft wurde.“ Für die nächsten 20 Jahre
sind dem Verein die jährlichen Zusatzeinnahmen zu­gunsten der Jugendarbeit
garantiert. Der umweltfreundliche Solarstrom macht es möglich. kk

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