Aus für den Betriebshof am Lokstedter Holt

Die einen gehen, andere kommen

Im Niendorfer Gehege hat sich in diesem Jahr viel getan – eine Bilanz der Bezirksverwaltung

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In einer umfangreichen Mitteilung hat die Verwaltung des Bezirks zum Jahresende die Sachstände im Niendorfer Gehege dargelegt.

 

„Wir haben im Niendorfer Gehege viel erreicht“, so das Fazit des Niendorfer SPD-Bezirkspolitikers Marc Schemmel. Im Jahr 2010 hatte seine Fraktion maßgeblich ein Gesamtkonzept für das Gehege entwickelt, das Anfang 2011 in der Bezirksversammlung (BV) beschlossen wurde. Viele Gespräche zwischen Politik, Verwaltung und den Akteuren im Gehege waren dem Beschluss vorangegangen.

Zu den sichtbaren Erfolgen der Arbeit zählt die Aufgabe des gewerblichen Betriebshofs am Lokstedter Holt – hier wird ein Biotop entstehen. Erfreulich ist auch, dass für das lange leerstehende Haus Niendorfer Gehege 27 mit den Pfadfinderinnen neue Nutzer gefunden werden konnten.

Vorbei ist nun auch das ewige Kompetenzgerangel, weil die Zuständigkeiten im Rahmen des „Entflechtungs-Vorhabens“ des Senats klar definiert wurden: Die Waldliegenschaften gehen an die Bezirke über; auch das Forsthaus Bondenwald 108, dessen künftige Nutzung noch geklärt werden muss. Durchaus vorstellbar wäre die Mit-Nutzung durch Verbände oder Forstverwaltung. Vom Tisch zu sein scheint die geforderte Unterbringung des Försters im Gehege. Dazu heißt es in der Mitteilung, dass für ihn eine Dienstwohnung in Forstnähe gefunden werden soll.


Noch offene Fragen

Für die Mutzenbecher-Villa Bondenwald 110a liegen gemäß Interessenbekundungsverfahren der Finanzbehörde fünf Gebote vor. „Wir warten gespannt auf die Konzepte“, so Schemmel. Ungewiss ist die Zukunft der Baracken am Lokstedter Holt: Für einen Neubau gab es keine landschaftsschutzrechtliche Genehmigung. Nach wie vor ist geplant, das vom NTSV für Theater-Kulissen genutzte Heizungshaus zu beseitigen; mit dem Verein wird nach Ausweichmöglichkeiten gesucht.

Aus für das Kulissenlager des NTSV im Heizungshaus

„Zwei Jahre nach dem BV-Beschluss stellen wir fest, dass es der richtige Weg war, für unser Niendorfer Gehege ein Gesamtkonzept auf den Weg zu bringen, an dem Akteure, Verwaltung, Politik gemeinsam arbeiten“, bilanziert Marc Schemmel. Mit Hilfe von Info-Veranstaltungen und dem ständigen Tagesordnungspunkt „Gehege“ im Regionalausschuss sei es möglich gewesen, alle Beteiligten transparent über Vorhaben und Entscheidungen im Gehege zu informieren. Auch in der Zukunft wolle man sich gemeinsam für den Schutz und die Weiterentwicklung des Bezirkswaldes einsetzen. sun

 

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