Konzept Bezirks­amtsleiter Dr. Torsten Sevecke sprach über das bezirkliche Konzept zur Entwicklung der Gewerbeflächen

Ein konstruktiver Dialog

7. Wirtschaftskonferenz Eimsbüttel mit dem Thema Gewerbeflächenkonzept

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Das Gewerbeflächenkonzept für den Bezirk stand im Fokus der diesjährigen Eimsbütteler Wirtschaftskonferenz. Die gemeinsam vom Bezirk, den Fraktionen sowie der Handels- und Handwerkskammer geplante Veranstaltung war auch in der 7. Auflage wieder ein voller Erfolg.

 

Rund 100 Teilnehmer folgten der Einladung ins Bezirksamt und ließen sich nach einleitenden Worten des Staatsrats der Senatskanzlei Dr. Christoph Krupp das erstmals aufgestellte Konzept ausführlich erläutern. Diese Aufgabe teilten sich der Bezirksamtsleiter Dr. Torsten Sevecke und Kay Gätgens, der Leiter des Fachamts für Stadt- und Landschaftsplanung.

In welcher Form sie von der Flächenknappheit für Gewerbe im Bezirk betroffen sind und wie sie dieses Problem für sich lösen konnten, davon berichteten im Anschluss drei Unternehmer.

Denkanstöße

So bedauerte Dr. Roland Knieler (Bode Chemie), dass immer noch unklar sei, ob die Gefahrgut-Transporte später den Tunnel (A7-Deckel bei Stellingen) passieren dürfen oder quer durch Eimsbüttel brummen müssen.

Lars Platzhoff von der seit 1948 in Niendorf beheimateten Durag Holding AG sprach über Ausbaupläne des Betriebes an der Kollaustraße. Planung und Ankauf der Flächen seien ohne Probleme verlaufen, lobte er. Dass der Neubau noch nicht realisiert wurde, läge an dem Untergrund, der sich bei Probebohrungen unerwartet als nicht stabil genug erwiesen habe. Da müsse eine Lösung her, denn der Platzbedarf des Betriebs wachse weiter.

Andreas Pohle aus Schnelsen, Bezirksmeister der Elektro-Innung und Inhaber der Pohle-Elektrotechnik, hält den Bestandsschutz für klassische Handwerksbetriebe für nicht ausreichend: „Der Wohnungsbau rückt immer näher heran.“ Das erhöhe den Umsiedlungsdruck auf die Unternehmen.

Logistik-Problem

Bezüglich der von den Planern favorisierten Handwerkerhöfe in Gewerbegebieten forderte er, die Logistikanforderungen  zu bedenken: „Wir brauchen auch ausreichend Parkplätze.“ Und an den bekennenden Radfahrer Torsten Sevecke gewandt sagte er abschließend mit einem Schmunzeln: „Wir können leider nicht mit dem Fahrrad zum Kunden fahren.“ sun

 

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