Kompromiss für „Schnelsen 79“

Neuer Plan Der südwestliche Abschnitt bietet Platz für etwas mehr, der östliche für etwas weniger als 30 Wohneinheiten. Der Großteil der Fläche nördlich der Klaus- Nanne-Straße soll entgegen der ersten Planungen grün bleiben und öffentlich zugänglich gemacht werden

Kompromiss für „Schnelsen 79“

SPD und Bürgerinitiative einigen sich auf maßvolle Randbebauung

05.06.2013

Im Konflikt um den umstrittenen Bebauungsplan Schnelsen 79 gab es eine überraschende Wende.

 

Nach 17 Jahren haben sich die Stadt und die Bürgerinitiative „Schnelsen 79 bleibt Grün“ auf einen Kompromiss geeinigt. Der neue Entwurf sieht eine „maßvolle“ Randbebauung mit maximal 59 Wohneinheiten und den Erhalt der restlichen Grünfläche vor.

Rund zwei Drittel des derzeit landwirtschaftlich genutzten Areals soll als Ausgleichsfläche ausgewiesen, mit einem Regenrückhaltebecken versehen und öffentlich zugänglich gemacht werden.

Die Bürgerinitiative, die sich seit 1996 gegen eine Bebauung des Landschaftsschutzgebiets wehrt, hatte nach Sondierungsgesprächen mit der SPD Schnelsen ihre Zustimmung zum neuen Entwurf signalisiert. „Wir können nicht ignorieren, dass die Stadt sich deutlich auf uns zu bewegt hat, auch wenn wir entschieden glücklicher wären, wenn auf eine Bebauung gänzlich verzichtet würde“, erklärte Björn Dymek, Vorsitzender der Initiative. Ursprünglich sollte das Areal mit fast 200 Wohneinheiten komplett zugebaut werden. Die planerischen, rechtlichen und ökologischen Bedenken waren jedoch groß. Auch die Bezirksversammlung lehnte die in fast jeder Legislatur abgewandelt wiederkehrenden Planungen zu Schnelsen79, die der Senat an sich gezogen hatte, stets ab.

 

 

Die Bürgerinitiative gibt den Widerstand auf


Die BI-Mitglieder Björn und Kirsten Dymek mit Sohn Fynn, Magdalena Glawe (vorne), SPD-Bezirksabgeordneter Jan Ohmer und Heinrich Flügge (v.l.)

Die BI-Mitglieder Björn und Kirsten Dymek mit Sohn Fynn, Magdalena Glawe (vorne), SPD-Bezirksabgeordneter Jan Ohmer und Heinrich Flügge (v.l.)



„Der nun gefundene Kompromiss ist für uns tragbar. Die Randbebauung zieht keine Verkehrs- und Lärmbelästigungen nach sich“, so Jan Ohmer, SPD-Bezirksabgeordneter.

Bei den Grünen stieß diese Erklärung auf Kritik. Die SPD-Fraktion verlasse damit die bisherige interfraktionelle Beschlusslage in der Bezirksversammlung. „Wir halten die Bebauung auf dieser Freifläche weiterhin für falsch“, betonte Volker Bulla, Kreisvorsitzender der Grünen Eimsbüttel. Als Gründe nannte er ökologische Aspekte und die nicht optimale Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr.  löv

 
 
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Uhren eine Stunde vorstellen

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In der Nacht von Sonnabend, 25. März auf Sonntag, 26. März werden die Uhren um eine Stunde vorgestellt. Es beginnt die Mitteleuropäische Sommerzeit, und die Stunde zwischen 2 und 3 Uhr wird übersprungen. Wer in der Nacht mit HVV- Bussen unterwegs ist – besonders bei den Linien, die nur alle 40 Minuten verkehren – sollte sich vorher am besten unter www.hvv.de oder bei der Telefon-Hotline unter 19 449 vergewissern, wie die Busse fahren. Letzte AKN-Abfahrt stadtauswärts um 3.01 Uhr Sommerzeit ab Eidelstedt. bk

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Buslinie 284: in Richtung Ikea/Niendorf-Nord Umleitung bis Ende April wg. Bauarbeiten Kreuzung Halstenbeker Str./Holsteiner Chaussee. Wogenmannsburg wird nicht bedient, Haltestelle Wietersheim befindet sich an der Einmündung Hörgensweg.

 

Buslinie 195: in Richtung Niendorf-Nord entfällt die Haltestelle Moorweg wegen Vollsperrung Kellerstr.

 

A7 zw. AS-Schnelsen und AS-Quickborn 25.3, 21 Uhr, bis 26.3., 9 Uhr, voll gesperrt, Grund: Straßenbauarbeiten

 

Heidloh- und Halstenbeker Str. Einbahnstraße bis 2.5. Einfahrt nur über Holsteiner Chaussee wg. Ertüchtigung der Kreuzung Halstenbeker Str./Holsteiner Chaussee.

 

Lottestraße zw. Nr. 13 und 33 Verkehrsbehinderungen möglich, Grund: Sielbauarbeiten.

 

Grandweg zw. Nr. 103 und 119 sowie 102 und 120 Behinderungen wg. Leitungsarbeiten.

 

Angaben ohne Gewähr. Infos zu Busfahrplanänderungen unter www.hvv.de; Straßenbaustellen unter www.hamburg.de/baustellen/

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Sonnabend Feuerwehreinsatz beim Wochenblatt. Der Sturm hat eine elektrische Außenmarkise halb abgerissen und das Metallding mit den marzialischen Anti- Tauben-Stacheln droht auf den Tibarg zu fallen. Also saust Redaktionsleiterin Silke Jahn so schnell es geht nach Niendorf, um die Feuerwehrleute ins Büro zu lassen. Die Markise bei dem Sturm mit Leitern vom zweiten Stock abzumontieren wäre zu gefährlich. Kaum ist das Büro auf, sind schon die ersten Sicherungsseile am Metallgestänge angebracht, die Markise wird aus der Verankerung gehoben und langsam abgeseilt. Eine Sache von nicht einmal 15 Minuten. Dann wird der verhuschte Sonnenschutz um die Ecke gebracht und deponiert. Respekt und Danke für diese schnelle, professionelle Arbeit! 

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