Vertrag unterzeichnet

Große Freude Andreas Reichel und die weiteren Initiatoren vom Verein Werte erleben sowie alle Unterstützer wollen dank des Vertrags nun mit der Sanierung der Villa Mutzenbecher starten

Vertrag unterzeichnet

Bis 2020 soll die historische Villa Mutzenbecher saniert sein

18.01.2017

Durch eine wegweisende Unterschrift ist die Zukunft der Villa Mutzenbecher nun geklärt  ­– und damit auch die Entstehung einer Bildungs- und Begegnungsstätte eingeleitet.

 

Kurz vor Weihnachten unterzeichneten der Verein Werte erleben und die Hansestadt Hamburg für das historische Gebäude im Niendorfer Gehege den Mietvertrag über 30 Jahre. „Wir freuen uns wirklich sehr, dass es nach vier Jahren Verhandlungen endlich ein glückliches Ende gibt“, so Andreas Reichel vom Vereinsvorstand. Nach langem Ringen kann der Verein das Haus nun doch mietfrei nutzen, muss aber die Betriebskosten zahlen und in regelmäßigen Abständen Spendenzusagen (auch Sachleistungen gehören dazu) nachweisen. Festgelegt ist auch, dass der letzte Mieter weiterhin in der Mutzenbecher-Villa wohnen darf.


„Ich freue mich, dass wir wieder einen Schritt weiter gekommen sind und alle Beteiligten bei diesem nicht einfachen Verfahren immer bemüht waren, Lösungen zu finden, wie durch ein langfristiges, tragfähiges und den bezirklichen Vorgaben hinsichtlich des Waldschutzes entsprechendes Nutzungskonzept die historische Villa erhalten und saniert werden kann“, so der Niendorfer SPD- Bürgerschaftsabgeordnete Marc Schemmel.


Bis zum 31. Januar muss nun das Gesamtfinanzierungskonzept vorgelegt und bis zum 31. März der Bauantrag eingereicht werden. Als Baubeginn ist der 31. Oktober angedacht. „Doch natürlich werden wir in Abstimmung schon früher mit kleineren Maßnahmen loslegen“, so Mit-Initiator Reichel.


Insgesamt beläuft sich die Sanierungssumme auf 1,7 Millionen Euro: Dach, Fassade, Veranda, die Haustechnik und –versorgung sowie natürlich die Innenräume werden instandgesetzt – natürlich in enger Absprache mit dem Denkmalschutz. Umgesetzt werden sollen die Arbeiten auch durch Mithilfe von vier Gewerbeschulen, der Produktionsschule Eimsbüttel und Niendorfs Stadtteilschülern. „Die Villa soll ein praxisnaher Lernort sein“, so Reichel.


Die Sanierung ist dringend nötig – dabei soll natürlich der historische Charme der 1910 erbauten Villa erhalten werden	Fotos: moe

Die Sanierung ist dringend nötig – dabei soll natürlich der historische Charme der 1910 erbauten Villa erhalten werden Fotos: moe



Angedacht ist zum Beispiel, dass die Stadtteilschüler Fenster abschleifen. Es gibt aber auch schon eine weitere konkrete Idee: Im Rahmen ihres Design-Kurses sollen die Schüler alte Stühle neu und bunt gestalten. „Diese nutzen wir dann bei unseren Infoveranstaltungen als Sitzgelegenheit und überlassen sie auch gern Interessierten gegen eine Spende“, erklärt Andreas Reichel .„Wir hoffen sehr, dass die Villa ein guter Ort zum Lernen und ein wertvoller Anlaufpunkt für alle sein wird“, sagt er weiter. Die Fertigstellung ist für das Jahr 2020 anvisiert.    moe

Impulsgeber Niendorf

Bis März werden hier neue Biotüten getestet

18.01.2017

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Am Donnerstag besuchten Umweltstaatsrat Michael Pollmann, Professor Dr. Rüdiger Siechau, Geschäftsführer der Hamburger Stadtreinigung (SRH), und Eimsbüttels Bezirksamtsleiter Kay Gätgens den Wochenmarkt auf dem Tibarg – um die ersten Biotüten zu verteilen. „Die Niendorfer sind sehr aufgeweckt und

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Niendorfer gewinnt Leuchte

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18.01.2017

Am Anfang heimste vor allem der Kandidat aus Mecklenburg-Vorpommern viele Punkte ein. Doch Holger Jänicke-Petersen wendete noch das Blatt – und holte sich vergangenen Sonntag den Sieg in der NDR-Quizshow.   Damit brachte der Polizeibeamte die „Leuchte des Nordens“ für Hamburg nach Niendorf.

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Ein entscheidendes Jahr

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18.01.2017

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Eimsbüttel 2040 geht in die Verlängerung

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18.01.2017

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Gefahr durch Matsch im Ubierweg

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18.01.2017

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Selbstbestimmtes Leben

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18.01.2017

Der vielzitierte demografische Wandel stellt die Gesellschaft vor viele Herausforderungen – auch und vor allem in Sachen Leben und Gesundheit. Der stetig wachsenden Zahl an älteren Menschen ein möglichst langes selbstständiges und selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen ist

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Sie kümmern sich um viele Aufgaben -  ehrenamtlich

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18.01.2017

Alle drei Pastoren führten durch den Gottesdienst am Sonntag in der Lokstedter Christ-König-Kirche, als die neuen Mitglieder des Kirchengemeinderats (KGR) eingesegnet wurden. Pastor Bernd Müller-Teichert betonte dabei, dass es bei der Begrüßung des Neuen immer auch wichtig sei, das Alte

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Flüchtlinge – wo kann ich helfen?

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21.10.2015

Die Karte zeigt, an welchen Standorten in Niendorf, Lokstedt und Schnelsen sich Flüchtlingsunterkünfte befinden und an wen sich interessierte Helfer zur ehrenamtlichen Unterstützung wenden können.  Niendorf Zentrale Erstaufnahme (ZEA) Niendorfer Straße, Niendorfer Straße 99, 320

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Silke Jahn

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Tipps und Termine

Ein Marionetten-Märchen aus dem Koffer

Ein Marionetten-Märchen aus dem Koffer

Am Dienstag, 24. Januar, ist das Freizeitzentrum Schnelsen  fest in Kinderhand. Dann entführt ein Koffer, der die Bühnenwelt bedeutet, gepaart mit kunstvoll gearbeiteten Marionetten aus dem Hause Rosenkranz in Dresden kleine Zuschauer  ab vier Jahren in eines der berühmtesten musikalischen Märchen unserer Zeit: „Peter und der Wolf“. Zum Inhalt: Komponist Prokofjew kann einem irgendwie leidtun. Da hat er seinem Patenkind Peter versprochen, ein musikalisches Märchen zu komponieren, und dann haut ihn eine dicke Erkältung aus den Latschen. Und mit einem fürchterlichen Schnupfen und hämmernden Kopfschmerzen fallen einem nun mal keine wohlklingenden Melodien ein. Doch der Zufall in Form zweier Fliegen hilft dem armen Komponisten auf die Sprünge, und er beginnt die ersten Noten zu summen... cs  Foto: pr

Kindertheater „Peter und der Wolf“, Di., 24.1., 16 Uhr, Eintritt: vier Euro, Info: www.fz-schnelsen.de

 

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TAGEBUCH

Montag Dass Trennungen schwer fallen und richtig weh tun können, beweist unser Layoutprogramm jede Woche aufs neue - und zwar bei den Worttrennungen. Da wird das Ortsamt stets zum kuscheligen Ort-samt. Klar: „Trenne nie st, denn es tut ihm weh.“ Haben wir ja alle mal gelernt - zumindest laut alter Rechtschreibung. Weh tut es aber, wenn aus Haustechnik die Hau-stechnik wird, was dem harmlosen Wort eher den Klang einer russischen Kampftechnik verleiht.  Oder aus fantastisch ein fanta-stisch und aus dem Bundestag ein Bunde-stag.  Liebes Layoutprogramm: Die Dudenregel 164, Punkt 3 besagt: Das frühere Verbot der Trennung von st gilt nicht mehr. Und hat für die vorher genannten Fälle sowieso noch nie gegolten.  Und bei der Gelegenheit merk dir bitte auch, dass man Niendorf nicht Ni-endorf trennt. Nie, nie, ni-emals!

 

Montag Aus dieser Ausgabe wurden die Worte Verdreckung und Verparkung wegen Nichtexistenz gestrichen und durch Verschmutzung bzw. parkende Autos ersetzt. Oha! Laut Duden ist Nichtexistenz allerdings auch ein nicht existierendes Wort.

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