Gewöhnt Euch aneinander

Unwissende Autofahrer schimpfen mit den Radfahrern auf der Straße, sind aber oft im Unrecht...

Gewöhnt Euch aneinander

Autofahrer und Radfahrer müssen lernen, sich die Straße zu teilen

29.05.2013

Im April erlebten Mitarbeiter des Polizeikommissariats PK 24 am eigenen Leib, wie schlecht einige Kraftfahrer noch damit umgehen können, dass sie die Fahrbahn mit Radlern teilen müssen. Ein Test ergab: Je älter der Autofahrer, desto schwerer tut er sich offenbar mit der radelnden Spezies.

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Als Polizeibeamter, aber auch als Radfahrer und besorgter Vater wollte Roberto Ziemer wissen, wie es denn mit der gegenseitigen Rücksichtnahme so klappt. Die Chance dazu sah er, als im Garstedter Weg anlässlich der Aufhebung der Radwege-Benutzungspflicht die Aktionsplakate „Mit Abstand besser“ aufgestellt wurden: „Kommen die Plakate bei den Autofahrern an?“, fragte er. „Also wagte ich in ziviler Kleidung den Selbstversuch“, so der Polizist, der im PK 24 für den Bereich Prävention und Verkehr zuständig ist. Gemeinsam mit zwei Verkehrslehrerinnen radelte Ziemer 90 Minuten lang zwischen Moorrand und Grotkoppelweg auf der Fahrbahn hin und her. Kontrollposten standen parat, um Autofahrer rauszuwinken, wenn diese die Radler mit zu geringem Abstand überholen oder gar anhupen sollten.  Und das taten nicht wenige. Überraschende Bilanz: „Die 17 von uns angehaltenen Kraftfahrer besitzen ihren Führerschein schon seit 40 Jahren und länger. Wider Erwarten waren es also nicht die oft gescholtenen jungen Erwachsenen oder gestresste Berufsfahrer, die sich hier rücksichtslos zeigten“, so das Resümee. Nun setzt das PK 24 verstärkt Überwachungskräfte in diesem Bereich ein. „Wir werden auch sanktionieren“, warnt Ziemer. Das gilt nicht nur für uneinsichtige Autofahrer, sondern auch für Radfahrer, die sich nicht verkehrsgerecht verhalten, also etwa nebeneinander fahren oder während der Fahrt Kopfhörer benutzen. sun

Plakataktion mit Hinweisen zum richtigen Verhalten im Straßenverkehr

Plakataktion mit Hinweisen zum richtigen Verhalten im Straßenverkehr



Hintergrund

Warum die Radfahrer nun auf der Straße fahren müssen oder auch dürfen – die Sichtweisen sind hier sehr verschieden – erklärt Ziemer:„Aufgrund der gesetzlichen Vorgaben sind wir gehalten, die Radwege-Benutzungspflicht überall dort aufzuheben, wo die Unfallgefahr für den Radfahrer auf der Fahrbahn geringer ist als beim Befahren des Radweges.“ Bis auf wenige Ausnahmen – wie etwa die Kollaustraße und die Friedrich-Ebert-Straße – wurden seit der „Fahrrad-Novelle“ 1998 in Niendorf und Schnelsen fast alle Straßen nach und nach fürs Radfahren freigegeben, so wie kürzlich der Garstedter Weg. In Kürze folgen die Pinneberger Straße und die Oldesloer Straße.  

 

 
 
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Gewinnspiel

Elbphilharmonie in Öl

Elbphilharmonie in Öl






Zehnmal so teuer wie ursprünglich geplant ist Hamburgs neues Wahrzeichen, die Elbphilharmonie, letztlich geworden. Wer weiß, vielleicht ist das Bild der Elphi, welches das  Niendorfer Wochenblatt verlost, in 10 Jahren ebenfalls zehn mal mehr wert als heute?

 

„Zur Zeit male ich die Elbphilharmonie aus vielen verschiedenen Perspektiven. Und ständig gibt es neue zu entdecken“, schwärmt die Künstlerin Susann Behnken. Die Niendorferin hat die Elbphilharmonie von ihrer besten Seite – von der Elbe aus – in Öl auf 70 Mal 70 Zentimeter gebannt. „Da kommt die Kronenform, das majestätische des Gebäudes besonders gut zur Geltung“, sagt sie. Susann Behnken hat an der Fachhochschule für Gestaltung  in Hamburg studiert, betreibt in Niendorf ihr Atelier, stellt ihre Werke in Hamburg und darüber hinaus aus. Beispielweise vom 16. Februar bis zum 8. März im Levantehaus an der Mönkebergstraße. Außerdem arbeitet sie als Grafikerin beim Niendorfer Wochenblatt.

Wer die 70 Mal 70 Zentimeter große Elphilharmonie gewinnen möchte, schreibt einfach eine E-Mail an gewinnspiel@nie-wo.de, Stichwort Elphi, schickt ein Fax an die 040/55 50 530 20 oder eine Postkarte an das Niendorfer Wochenblatt, Tibarg 30, 22459 Hamburg. Einsendeschluss ist der 22. Februar.  nw

Die Elbphilharmonie in Öl von Künstlerin Susann Behnken verlost Niendorfer Wochenblatt. Das Bild hat einen Wert von rund 800 Euro Foto: nw

Mitmachen und gewinnen

Kontakt

Silke Jahn

Silke Jahn

Redaktions-
leiterin
Tel. 040/
  5550530-60

E-Mail

Baustellenticker

Brücke Vielohweg für Autoverkehr gesperrt bis 3.3., Fußgänger und Radfahrer frei, Busse werden umgeleitet. Grund: A7-Bauarbeiten

 

Wählingsallee Geänderte Verkehrsführung, Abbieger Richtung Behelfsbrücke Frohmestraße links einordnen, Richtung Jungborn rechts

 

Paul-Sorge-Straße zw. Hausnummern 51 bis 67 einspurig wg. barrierefreien Ausbaus der U-Bahnstation Joachim- Mähl-Straße.

 

Angaben ohne Gewähr. Infos zu Busfahrplanänderungen unter www.hvv.de; Straßenbaustellen unter www.hamburg.de/baustellen/

Tipps und Termine

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TAGEBUCH

Dienstag Noch sitzen wir alle an der Produktion der aktuellen Ausgabe, damit am Mittwoch wieder eine neue Stadtteilzeitung in den Briefkästen der Niendorfer, Lokstedter und Schnelsener liegt. Doch das nächste Groß-Projekt steht an: Die Texte und Bilder für das neue „Mein Schnelsen“-Heft warten darauf bearbeitet und layoutet zu werden, denn kommende Woche soll das Sonderheft erscheinen. Viel Arbeit also in dieser Woche, aber wir freuen uns schon darauf.  

Auslagestellen Umland

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Unsere Auslagestellen im Umland Bei unseren freundlichen Partnern finden Sie das Niendorfer Wochenblatt jetzt verlässlich jede Woche ab Mittwoch kostenlos zum Mitnehmen.

 

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