Wieso, weshalb, warum? Fragen zum A7-Deckel

Wieso, weshalb, warum? Fragen zum A7-Deckel

Was passiert mit den Abgasen und wie steil werden die Auffahrten?

15.02.2017

Mehr als 150 000 Autos rollen täglich über die A7. Im kommenden Jahr sollen sie nicht mehr zu hören und zu sehen sein. In Schnelsen entsteht derzeit der erste von insgesamt drei Hamburger  Lärmschutzdeckeln, die den Autobahn-Anrainern wieder mehr Lebensqualität bescheren sollen. Ein Jahrhundert-Projekt – zu dem es die unterschiedlichsten Aspekte zu berichten gibt. Das Niendorfer Wochenblatt wird daher an dieser Stelle, in unregelmäßigen Abständen, Leserfragen rund um den Schnelsener Autobahndeckel beantworten. Den Auftakt machen zwei Fragen zu den Themen Entlüftung und Deckelhöhe.

 

 

Frage: Wo gehen eigentlich die ganzen Abgase hin, die sich unter dem A7-Deckel sammeln?

Antwort: Es gibt eine Entlüftung über die Tunnelausfahrten. Sogenannte Strahlventilatoren – diese gehören in Hamburger Tunneln ab einem Kilometer Länge zum Standard - unterstützen den natürlichen Luftzug in Fahrtrichtung zur Tunnelausfahrt. Es gibt keine Absaugung oder Filteranlage. Tatsächlich ist die Aufgabe der Lüftung im Normalbetrieb überwiegend akzeptable Luftverhältnisse für Kraftfahrer und Wartungspersonal innerhalb des Tunnels zu gewährleisten. Im Brandfall ist die eigentliche Hauptaufgabe der Lüftung die Verringerung von Rauch- und Hitzeentwicklung, um dem Tunnelbenutzer die Flucht aus der Gefahrenzone zu ermöglichen.

 

Frage: Wie hoch wird der Deckel eigentlich über die Anschlussstraßen ragen? Werden Auffahrten ebenso steil wie auf den Behelfsbrücken?

Antwort: Wenn der A7-Deckel in Schnelsen fertiggestellt ist, wird es keine Rampen geben. Diese sind reine Bau-Provisorien und notwendig, um darunter den Tunnel bauen zu können. Nach Fertigstellung werden beide Straßen auf dem Deckel verlaufen und in etwa das gleiche Höhenniveau wie vor den Bauarbeiten erhalten. Bedeutet: Die Deckeloberfläche wird nahezu ebenerdig verlaufen. Eine Ausnahme bildet der Bereich nördlich der Frohmestraße. Dort liegt, wie man bereits jetzt erkennen kann, der Westbereich des Deckels oberhalb des existierenden Geländes und wird somit von der Westseite wie ein Hügel wahrgenommen. cs

 

Sie haben Fragen zum Lärmschutzdeckel? Dann schreiben Sie eine Postkarte an das  Niendorfer Wochenblatt, Tibarg 30, 22459 Hamburg, ein Fax an 5550530-20 oder eine E-Mail mit Betreff „Autobahndeckel“ an redaktion@nie-wo.de.

 
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Silke Jahn

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