Winterliches Waldsingen im Niendorfer Gehege

Die traditionelle Waldweihnacht fand bereits zum 30. Mal statt

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Hell erstrahlen die Lichter den Wald, wenn sich in Niendorf hinter der Kirche am Markt Jung und Alt zum traditionellen Wald­singen unter dem Sternenhimmel treffen. 

 

Die beliebte Veranstaltung, organisiert von der Freiwilligen Feuerwehr Niendorf, der Arbeitsgemeinschaft Tibarg und der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Niendorf, fand am vergangenen Wochenende bereits zum 30. Mal statt. Vorbild war in den 80er Jahren eine Veranstaltung im Rantzauer Forst. „Mensch, das machen wir auch in Niendorf“, dachten sich nach deren Besuch  Jürgen Wullenweber (Inhaber eines Schreibwarengeschäftes am Tibarg) sowie  Horst  Moldenhauer und dessen Sohn Bernd (Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Niendorf). Also in die Hände gespuckt, das erste Waldsingen auf die Beine gestellt. Mit musikalischer Unterstützung der Bigband der Freiwilligen Feuerwehr  Garstedt wurde mitten im Wald gesungen, aber leider auch mit reichlich Regen. „Die ersten Weihnachts-Veranstaltungen im Wald versanken damals im Matsch, bis wir Dank der Kirche auf die Freifläche neben dem Spielplatz umziehen konnten”, erinnert sich Moldenhauer,  der  seit vielen  Jahren das Waldsingen auf Plattdeutsch moderiert.

Das 30. Waldsingen wurde mit  dem  Klassiker „Fröhliche Weihnacht überall!”  eröffnet. Für die musikalische Begleitung sorgten der Posaunenchor Posaunix, der Chor Kalliphonia und die Bigband der Freiwilligen Feuerwehr Garstedt. Gutgelaunt zeigten sich die zahlreichen Besucher und Mitsänger teilweise mit Weihnachtsmützen und Lichterketten als Kopfschmuck und Vierbeinern an der Leine. Auch Gäste aus Syrien freuten sich, zum ersten Mal eine Waldweihnacht erleben zu können. Die Freiwillige Feuerwehr Niendorf verwöhnte die Besucher im Wald mit weihnachtlichen kulinarischen Genüssen, wie Erbsensuppe, Berlinern, Glühwein und heißer Schokolade.  kn

 

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