Historischer Moment Mit dem Fall des letzten Überbaus war die Brücke „Niendorfer Gehege“ Geschichte Foto: Via Solutions Nord

Mega-Stau auf der A7

Brückenabriss sorgte am Wochenende für eine 55-stündige Vollsperrung

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55 Stunden lang war die Autobahn A7 am vergangenen Wochenende zwischen der Anschlussstelle Stellingen und dem Dreieck Nordwest gesperrt.

 

Der Grund: Der Abriss der Brücken „Niendorfer Gehege“ und „Wördemannsweg“. Während die Bauarbeiten ohne Zwischenfälle verliefen, kam es am Sonnabendmittag sowohl auf der Autobahn als auch auf den Ausweichstrecken zu kilometerlangen Staus.

„Ich bin mit dem Verlauf der Bauarbeiten sehr zufrieden. Unser Zeitplan hat funktioniert. Wir konnten die Richtungsfahrbahn Nord bereits am Sonntagmorgen um 3.45 Uhr freigeben, in Richtung Süden war die A7 gegen vier Uhr wieder befahrbar“, sagte Christian Merl, Sprecher der für den Abriss der Brücke „Niendorfer Gehege“ zuständigen Projektgesellschaft Via Solutions Nord.

Nach Fertigstellung des neuen Brückenbauwerks „Niendorfer Gehege“ wurde die alte, für die Verbreiterung der A7 von sechs auf acht Fahrspuren zu kurze Brücke in der Nacht von Freitag auf Sonnabend abgebrochen. Das Ergebnis: 2000 Tonnen Beton, 100 Tonnen Stahlschrott und rund 500 Kubikmeter Sand und Schutzpolster, die schließlich auch noch abtransportiert werden mussten.

Doch damit nicht genug: „Im Schatten der Maßnahme konnten außerdem vier Entwässerungsquerungen eingebaut und eine Autobahnrampe zur A23 neu asphaltiert werden“, so Merl zufrieden.

Parallel wurde die alte Bücke ?Wördemannsweg? in Stellingen abgerissen Foto: Via Solutions Nord

Weniger zufriedenstellend dürfte das vergangene Wochenende indes aus der Sicht tausender Autofahrer verlaufen sein. Obwohl im Vorwege in nahezu allen Hamburger Medien – selbstverständlich auch im Niendorfer Wochenblatt – auf die anstehende Vollsperrung hingewiesen wurde, bildeten sich auf der A7 und den Ausweichstrecken kilometerlange Staus. Am Sonnabendmittag mussten Autofahrer über Stunden in ihren Autos ausharren, so dass sogar Feuerwehr und Johanniter ausrückten, um die Wartenden bei der Spätsommerhitze mit Wasser zu versorgen. cs

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