Wie ein Fisch im Wasser: Morten Ahme hoch konzentriert im Spiel Fotos: Jens Witte

Volle action im Wasser

Der SV Poseidon spielt demnächst sogar in der Bundesliga - mit einem Schnelsener

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Bis zum Saisonbeginn ist zwar noch ein bisschen Zeit – trotzdem startet der SV Poseidon mit voller Kraft in den August. Warum? Nun, als Aufsteiger in der Bundesliga wollen die Wasserballer um Cheftrainer Florian Lemke fit sein…

 

Damit die Sportler nicht untergehen, hat sich die Mannschaft mit Neuzugängen verstärkt. Wer alles kommt, ist noch geheim. Immerhin verrät der Trainer: „Bis zum 15. August sind alle da.“ Bislang ist nur bekannt, dass Torhüter Ábel Müller verpflichtet werden konnte.

Natürlich gibt es im Wasser auch bekannte Gesichter – darunter Morten Ahme (25). Der Schnel- sener kommt aus einer richtigen Wassersportfamilie: Bruder Leif (27) spielte in der 2. Liga bei Poseidon Hamburg und trainiert heute das Schwimmtraining der Triathleten im Poseidon-Bad. Vater Thomas (59) ist zweiter Vorsitzender des SV Poseidon am Olloweg und ehemaliger Schwimmer und Wasserballer.

Da war es doch nur logisch, dass es auch Morten ins Wasser zog. Und er ist Poseidons schnellster Spieler! Kein Wunder war doch Morten in der deutschen Schwimm-Nationalmannschaft aktiv. Dort trainierte er u.a. mit Steffen Deibler, Hamburgs Weltrekordhalter über 50 Meter Schmetterling und Teilnehmer der Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro.

2014 wechselte Morten vom Schwimmen beim SV Poseidon zum Wasserballer bei den Poseidonen. Er spielt auf den schnellen Außenpositionen, holt beim Anschwimmen zum Viertelbeginn den Ball.

Der erste Härtetest wartet auf Morten und seine Mannschaftskollegen vom 26. bis 28. August – beim traditionsreichen internationalen Turnier um den „Abendroth-Pokal“ beim DWL-Zwölften SC Wedding. Die Poseidonen treffen in der Gruppenphase auf Europacup-Teilnehmer OSC Potsdam, den dänischen Vertreter SSK Slagelse und Pallanuoto Bari aus Italien.

Aber bis dahin wird erst einmal trainiert. Also: Wasser, marsch…  ar

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