Kein Pardon mehr!

Der Bezirk Eimsbüttel hat leerstehende Wohnungen im Visier

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Seit Juli läuft auf Bestreben der SPD-Bezirksfraktion eine Initiative zu leerstehenden Wohnungen im Bezirk. Nun liegen erste Ergebnisse vor.

 

Der Forderung, weiterführende Infos über leerstehende Wohnungen im Bezirk Eimsbüttel zu liefern, ist die Verwaltung nun nachgekommen. Sie hat 75 Wohnungen aufgelistet, deren Leerstand häufig aufgrund von Hinweisen Dritter festgestellt wurde. Die Leerstände wurden begründet und die Maßnahmen zur Behebung beschrieben.

Ein häufig genannter Grund ist die Absicht der Eigentümer, die Wohnungen zu sanieren. Bei anderen laufen Ermittlungs- oder Gerichtsverfahren oder es ist eine Aufstockung geplant, wie im Lokstedter  Grandweg 50/52a und An der Lohbek 4-6. Dort stehen zurzeit 24 Wohnungen leer. Die Pläne zur Aufstockung befänden sich in der Prüfung, heißt es.

Leerstand wegen Aufstockung: 24 Wohnungen stehen in diesen Lokstedter Wohnblocks leer ? der Bezirk prüft derzeit die eingereichte Ablaufplanung

Anders sieht es aus in der Holsteiner Chaussee 227 in Schnelsen, wo neun Wohnungen leer stehen. Nach der Begehung der Wohnungen im Juni wurden sie für mängelfrei befunden. „Da die Vermietungsbemühungen nicht im erforderlichen Maß nachgewiesen wurden, wurden nunmehr Wohnnutzungsgebote erlassen“, so die Behörde.

„Damit werden die Eigentümer verpflichtet, die Wohnungen binnen drei Monaten zu sanieren und zu vermieten“, erklärt Marc Schemmel (SPD Niendorf). „Wohnungsleerstände oder Zweckentfremdung von Wohnraum sind keine Kavaliersdelikte“, betont er. Mit seinem Fraktionskollegen Gabor Gottlieb will er diese und neue Leerstände weiter verfolgen und die Verwaltung um ständige Erneuerung der Übersicht ersuchen.  sun

 

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