„Herzblut ist wichtig!“

Existenzgründer stellen sich auf Eimsbütteler Wirtschaftskonferenz vor

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Ein Lebensmitteltechnologe der einen Indoor-Spielplatz eröffnet, ein Soziologe der sein Herz für Schokolade entdeckt und eine Physikerin, die in einer Stellinger Garage winzige Teilchen sichtbar macht berichteten auf der  Wirtschaftskonferenz Eimsbüttel von ihren Erfahrungen.

 

Zum achten Mal lud das Bezirksamt Eimsbüttel am 29. Oktober zur Wirtschaftskonferenz. Anlässlich der Gründung der Hamburgischen Investitions- und Förderbank (IFB) im August diesen Jahres, mit der Innovationen und Existenzgründungen gebündelt gefördert werden sollen, standen kleine und mittelständische Eimsbütteler Gründer im Fokus.

Innovationen misst die IFB mit einem eigenen Geschäftsfeld und Fördermitteln in Höhe von 30 Millionen Euro eine große Bedeutung zu. Denn die Unternehmensdichte in Eimsbüttel sei hoch und insbesondere der Mittelstand trage zur Wirtschaftskraft bei, so die Vorsitzende der Bezirksversammlung Mechthild Führbaum.

Die Physikerin Dr. Annette Eckhardt von der Xtal-Concepts GmbH berichtete, wie sie aus einer Stellinger Garage Proteinkristallisationen in die ganze Welt verkauft und der diplomierte Lebensmitteltechnologe Dr. Achim Landvogt referierte über die Gründung seines Indoor-Spielplatzes „Rabatzz“. „Herzblut ist wichtig“, resümierte der studierte Soziologe Andre Montaldo-Ventsam, der in Eimsbüttel seine Chocolaterie „Kakao- Kontor“ mit 80 eigenen schokoladigen Produkten betreibt.

In der anschließenden Podiumsdiskussion, an der auch Handwerkskammer-Vizepräsident Hjalmar Stemmann teilnahm, zog Ralf Sommer von der IFB eine erste positive Bilanz: Bereits 4,2 Millionen Euro Fördermittel konnten bewilligt werden.  mf

 

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