Gespannt auf die Umsetzung der neuen Pläne für den alten Marktbrunnen, die sein Kollege Carsten Sempf skizziert hat, sind Christoph Meier von der Abteilung Stadtgrün im Bezirksamt Eimsbüttel und Marc Schemmel (SPD), der sich auf politischer Seite für den Brunnen stark gemacht hat

Ein Schandfleck wird aufpoliert

Der alte Brunnen wird zum Blumenbeet

Archiv| Views: 184

Spätestens im Frühjahr ist der Platz um den alten Niendorfer Marktbrunnen wieder chic.

 

Richtig nett sieht das aus, was Carsten Sempf von der Abteilung Stadtgrün per Hand skizziert hat: In der Mitte des Brunnens am Niendorfer Marktplatz, der zu einem Beet umfunktioniert werden soll, wächst zierliches Chinaschilf umrundet von Katzenminze und Beetrosen, während unter den Rasenflächen 600 Osterglocken darauf warten, im Frühjahr prächtig zu blühen. Die Anzahl der Bänke wird verdoppelt, Edelstahlkugeln zieren den neu gepflasterten Platz und der alte Schaltkasten verschwindet hinter einer Hecke.

Knabe kommt zurück

Das Beste aber: Die Plastik „Knabe mit Gans“, die noch bis vor einem Jahr den Brunnen zierte, kommt zurück! Und so erhält dieser Ort, der als Straßenbahnkehre einst sehr belebt war und nun schon seit 35 Jahren ein trauriges Dasein fristet, wieder ein Gesicht.

Zu verdanken ist diese Entwicklung zum einen der Familie Hammers, die in den 50er Jahren den Wohnblock erbaute, vor dem der Brunnen steht, und die als Besitzer der Brunnenplastik nun finanziell dafür sorgen will, dass diese wieder an ihren Platz kommt. Zudem hat sie sich bereit erklärt, für die Fläche eine Patenschaft zu übernehmen.

Zum anderen hat sich auch der SPD-Abgeordnete Marc Schemmel dafür stark gemacht, dass sich die Bezirksversammlung an den Kosten beteiligt: 9500 Euro sollen aus Bezirksmitteln für die Umsetzung des Konzeptes bereitgestellt werden.

Ein Stück Geschichte

Damit erfährt auch ein Stück Historie eine schöne Wendung, denn die Aufzeichnungen über die Probleme mit dem aus den 50er Jahren stammenden Brunnen reichen zurück bis ins Jahr 1983. Schon damals sorgten immer wieder Defekte und der unansehnliche Anblick eines leeren Brunnens voller Unrat für Ärger.

Dass es 30 Jahre später nun doch noch eine schöne Lösung gibt, wird nicht nur die Niendorfer, sondern auch ihre Chronisten freuen.  sun

 

Comments are closed.